Gefühle zeigen macht stark

| Autor: Heike Saure

Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück gastiert an Karl-Preising-Schule

BAD AROLSEN. Schon seit einigen Jahren hat die Karl-Preising-Schule ihre Präventionsarbeit zum Thema sexueller Missbrauch um den Baustein des Präventionstheaters erweitert. Dabei geht es vor allem darum, die Förderschüler zu selbstbewussten Persönlichkeiten zu erziehen, die auch Nein sagen können. Notwendig ist die Thematisierung in allen Altersstufen der Schule, da Kinder und Jugendliche mit Behinderungen noch häufiger Opfer sexuellen Missbrauchs werden als Kinder ohne Behinderungen.
In diesem Jahr standen die jüngsten Schüler der privaten Förderschule im Fokus. Mit dem Stück „Die große Nein-Tonne“, das von der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück gezeigt wurde, begaben sich die Kinder auf eine Entdeckungsreise in das eigene Selbstbewusstsein.
Mit Fantasie und Texten in kindlicher Sprache und einem Mitsing-Lied schafften es die Schauspieler innerhalb kürzester Zeit, den Kindern die Angst vor dem Nein-Sagen zu nehmen und ihnen eine große Portion Selbstbewusstsein mit auf den Weg zu geben. Konrektorin Dr. Ursula Braun dankte dem Förderverein der Schule, der das Präventionstheater im Rahmen des allgemeinen Präventionsprogramms überhaupt erst möglich gemacht hat.

 

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Die Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück gastierte mit dem Stück "Die große Nein-Tonne" an der Karl-Preising-Schule.