Fortbildung: Traumakompetenz in der Pädagogik

Traumata sind die schwersten seelischen Verletzungen, die wir kennen. Das Gehirn kann die Fülle des Schrecklichen nicht verarbeiten und nur die dauerhafte Abspaltung dieser
Erschütterung aus dem Bewusstsein kann die Betroffenen notdürftig retten. Abgespaltene Traumata drängen jedoch lebenslang nach Aufarbeitung. Es kommt zu Flashbacks,
Intrusionen und Symptombildungen, vor allem aber zu Verhaltensauffälligkeiten, die die Trauma-Erfahrung kompensieren sollen und im pädagogischen Betreuungsalltag schwer
zu integrieren sind.
Dies gilt für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Für Menschen mit Handicap gilt außerdem, dass sie zum einen aufgrund ihrer Behinderung traumatische Erfahrungen machen
können und zum anderen, je nach Handicap, über eine eingeschränkte Verarbeitungskapazität verfügen.
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Alle Inhalte werden in Theorie- und Praxiseinheiten vermittelt und durch eigene Beispiele
der Teilnehmerinnen und Teilnehmer konkretisiert.

Anrechenbar auf die Rehapädagogische Zusatzqualifizierung (1.1, 3.1, 5.2).

Seminarleitung: Regina Sichart-Hartmann, Diplom-Psychologin, Psychologische
Psychotherapeutin, Supervisorin, Traumatherapeutin
Ort: Bathildisheim e. V., Bathildisstraße 7 ,34454 Bad Arolsen
Uhrzeiten: 14.10.2019: 10 – 18 Uhr
15.10.2019: 10 – 14 Uhr
Fortbildungsgebühr: 290 € (inkl. Tagesverpflegung)

Das gesamte Fortbildungsprogramm 2019 finden Sie hier

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