Fortbildung: „Junge Wilde“ – eine Herausforderung für jede Gruppe

Immer häufiger sehen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus (Förder-) Schulen, Werkstätten und Wohneinrichtungen jungen Menschen gegenüber, die als „jung und wild“
bezeichnet werden. Sie sind lernbehindert oder leicht geistig behindert und im Vergleich mit anderen intellektuell stark. Neben positiven Eigenschaften, wie z.B. eine gute Kommunikationsfähigkeit,
Interesse an Maschinenarbeit und Beziehungen, zeichnen diesen Personenkreis aber auch fortgesetzte Regelverletzungen, eine hohe Konfliktbereitschaft
und eine verminderte Problemlösefähigkeit aus.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten in dieser Fortbildung wertvolle Hinweise zur Gestaltung einer positiven Arbeitsbeziehung mit den „jungen Wilden“. Vor dem Hintergrund
eines Verständnisses für diesen Personenkreis werden pädagogische und systemische Handlungsmöglichkeiten für schwierige Situationen gemeinsam entwickelt.

Inhalte: •• Unterschiede zwischen Lernbehinderung, geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung
•• Wie wird man eine „junge Wilde“ bzw. ein „junger Wilder“?
•• Bindungsstörungen im Jugendalter
•• Arbeiten mit der Beziehung: Pädagogische Herausforderungen im Förderalltag meistern
•• Fallberatungen

Anrechenbar auf die Rehapädagogische Zusatzqualifizierung (5.1).

Seminarleitung: Claus Dünwald, Diplom-Psychologe, Systemischer Berater,
Mediator und Trainer
Ort: Bathildisheim e. V., Bathildisstraße 7, 34454 Bad Arolsen
Uhrzeiten: 11.12.2019: 10 - 17:30 Uhr
12.12.2019: 9 - 16:30 Uhr
Fortbildungsgebühr: 290 € (inkl. Tagesverpflegung)

Das gesamte Fortbildungsprogramm 2019 finden Sie hier

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