Strukturen von Führung neu gedacht!

| Autor: Juliane Diener

Wir beschäftigen uns seit geraumer Zeit mit #NewWork. Kollegiale Führung ist bei uns das Stichwort.

Agil wollen wir als Unternehmen sein. Uns immer wieder auf neue gesellschaftliche Veränderungen einstellen können, ja, diese bestenfalls mitantreiben. Dafür ist Selbstbewusstsein und Wandlungsfähigkeit gefragt. Mit Mustern brechen und Muster verändern erfordert aber Mut. Vor allem erstmal den Mut Fragen zu stellen: Wer sind wir? Wie sehen wir uns? Wie möchten wir arbeiten? Vor allem: Wie wollen wir zusammen arbeiten? Wie findet jeder einzelne einen Weg, der individuell passt? Denn als Mitarbeitende sind wir natürlich verschieden. Und sehen im Thema unterschiedliche Möglichkeiten.

In einer Pilotphase testen verschiedene Teams, wie sich theoretische Gedanken ganz praktisch umsetzen lassen. Was sind nützliche Methoden? Was für Probleme tauchen auf und was könnten Lösungen sein? Wie fühlt sich Arbeit an, wenn Führung neu gedacht wird? Welchen Weg wollen wir langfristig gehen? Welchen Sinn kann uns Arbeit geben?

Lässt sich dezentrale Teilhabe besser unterstützen, wenn der Arbeitsalltag selbstbestimmt erlebt wird?

Wir geben zu: Auch am Ende der Pilotphase ist noch keine endgültige Lösung in Sicht. Das war jedoch nicht das Ziel. Im Gegenteil: Von Natur aus ist New Work ein Prozess, ohne eindeutig bestimmbaren Anfang und ohne Ende. Zeiten, Menschen, Gesellschaft – alles ändert sich stetig: Wie ein organischer Körper kann auch eine Organisation ihrem Umgang mit Strukturen immer wieder neu finden. Und dies als eine ihrer Aufgaben sehen.

Das theoretische Konzept basiert übrigens auf dem Buch „Das kollegiale geführte Unternehmen“ von Bernd Oestereich und Claudia Schröder. Für alle, die sich gerne mal die Theorie durchlesen wollen.

Mehr Infos, was Kollegiale Führung bei uns bedeutet, gibt es im Teil Über Uns auf unserer Homepage.

Und… bald ist Gelegenheit, die Kollegen und Kolleginnen zu hören, die bei uns schon ganz konkret das Thema leben. Wir sind gespannt auf deren Meinungen.

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