Mit Selbsttests Schüler*innen und Teilnehmende schützen

| Autor: Claudia Kreller| BBW

Brotbeutel mit besonderem Inhalt werden seit geraumer Zeit an die Schüler*innen ausgeteilt. Der Inhalt: Ein vierteiliges Covid-19-Testkit. Das Ziel: Sicherheit für Schüler*innen und Teilnehmende durch regelmäßige Selbsttests.

Zweimal Wöchentlich werden die Schüler*innen der Staatlichen Berufsschule im Berufsbildungswerk Nordhessen (BBW) unter Aufsicht und Anleitung der Lehrer*innen getestet. Ziel ist die größtmögliche Sicherheit der Schüler*innen – und damit auch der Teilnehmenden des BBW. Rund 400 Testkits werden derzeit wöchentlich im Durchschnitt an den Standorten Kassel und Bad Arolsen in Brotbeutel verpackt und so hygienisch an die Nutzer*innen verteilt.

Mit Eimern voller Beutel und Checklisten bepackt, strömt morgens das Lehrpersonal in die Klassen.

Der Unterricht startet dann erst einmal damit, ausgiebig in der Nase zu bohren. Danach landet das lange Nasen-Teststäbchen in einem Röhrchen mit entsprechender Testflüssigkeit. Vier Tropfen dieser Flüssigkeit werden anschließend auf den Teststreifen geträufelt. Das Testergebnis liegt nach 15 bis 30 Minuten vor.

Nicht nur für die Schüler*innen bedeuteten die Schnelltests erst einmal eine kleine Umstellung. Auch die Lehrer*innen und Ausbilder*innen mussten sich erst in die Materie einarbeiten, um ihre Schützlinge kompetent bei den Tests betreuen zu können.

Eine von vielen Herausforderungen, die die Corona-Pandemie mit sich bringt. Und die nur im Team zu stemmen ist: So packt auch Schulleiterin Karola Vahland mit an – und ein. Denn der Schutz der Schüler*innen und Teilnehmenden ist Chefsache.

Weitere Artikel
_Karola_Vahland_Selbsttest_IMG_8749.JPG
Schulleiterin Karola Vahland packt Testkits
_Sabine_Menke_Selbsttest_IMG_8797.JPG
Lehrerin Sabine Menke testet gemeinsam mit der Klasse.