Die Geschichte vom Teilen

| Autor: Juliane Diener

Im Kinder- und Jugendwohnen wurde Sankt Martin gefeiert

Als sich die Menge vom Kinder- und Jugendwohnen versammelte, war es noch nicht ganz dunkel. Auch schon zu diesem Zeitpunkt wurde sichtbar, welche Kreativität in die Laternen gesteckt wurde. Die verschiedensten Modelle von Maus bis gruselig waren vertreten.
Alles, um an einen zu erinnern: Sankt Martin. Ein Mensch, der selbst nicht besonders reich war und dennoch mit jemand teilt, der noch weniger hat. Ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten.
Am 11. November wird diese Geschichte Jahr für Jahr gefeiert und so eine Tradition gepflegt, bei der es im Wesen um etwas ganz Zentrales geht. Das Teilen. Ein Grundpfeiler jeder sozialdemokratischen Gesellschaft und christlichen Gemeinschaft. Klingt erstmal groß. Daher ist es umso wichtiger, dies auch im Kleinen bewusst zu pflegen und zu wertschätzen. Und den Kindern zu vermitteln: Teilen ist großartig.
Und es lässt sich so vieles Teilen. Gegenstände (in der heutigen Zeit auch im Sinne der Nachhaltigkeit unvermeidbar), Gedanken, Freud & Leid. Dabei interessant zu sehen, dass manches beim Teilen gleichviel bleibt, manches weniger wird (Leid) und manches wächst (Freude).
Letzteres war dann gestern der Fall, als die Kinder nach einem fröhlichen Umzug beim Altersheim des WDS eintrafen. Zu diesem Zeitpunkt leuchteten die Laternen dann auch wunderbar. Dort versammelten sich Jung und Alt und sangen miteinander. Trotz der Kälte eine große Freude, die bei vielen das Thema Teilen mit einem positiven Gefühl verknüpft hat.

Weitere Artikel
Martinsumzug.jpg