Bärlauch mit Bärenkraft - mit neuer Kraft ins Frühjahr

| Autor: Heike Kosel - Gesundheitsmanagerin Bathildisheim

#stayhealthy - Tipps aus dem Bereich Gesundheit

Gesundheit ist uns wichtig. Das mag nach einem Werbespruch klingen, ist aber wirklich so.

Unter dem Hashtag #stayhealthy stellt unsere Gesundheitsmanagerin Heike Kosel regelmäßig aktuelle Trends und praktische Hinweise ein. Für Arbeitnehmer, Klienten und alle Menschen, die endlich mal gerne was für sich tun wollen.

Thema heute: Bärlauch.

Der Frühling naht in großen Schritten und lockt uns nach draußen. Gerade in Zeiten des Corona-Virus die perfekte Gelegenheit um einzeln oder in der Familie nicht nur die Einsamkeit in Wald und Feld zu erkunden, sondern auch Neues zu entdecken. Daher hier mein Tipp: die Bärlauch-Suche.

BÄRLAUCH ist eines der ersten Kräuter nach dem Winter, das hilft  unseren Winterschlaf zu beenden und uns „ BÄRENSTARK“ macht…                                                       

Wir finden ihn an feuchten und schattigen Plätzen, auf Wiesen oder in Mischwäldern. Man kann ihn auch im Garten kultivieren. Mitte Februar, bzw. Anfang März  beginnt seine Erntezeit und endet mit Beginn der Blüte Ende April, bis sich das Blätterdach des Waldes schließt. Er ist nicht zu verwechseln mit den Blättern der Maiglöckchen, den Herbstzeitlosen und dem gefleckten Aronstab; diese sind alle giftig! Der Bärlauch ist zu erkennen an seinem knoblauchartigen Geruch, insbesondere wenn man die Blätter zerreibt. Grundsätzlich ist er dem Knoblauch sehr ähnlich.

Die positiven Eigenschaften des Krauts:

 Es ist IMMUNSYSTEM STÄRKEND, wegen des hohen Vitamin C Anteils, d.h.: Es vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit.

 Es ist VERDAUUNGSFÖRDERND, so hilft es bei Blähungen,  Bauchkrämpfen und regt die Verdauungssäfte an, sodass der Magen, die Leber und  Galle entlastet werden. Außerdem ist es eine wertvolle Unterstützung bei der Ausscheidung von Giftstoffen.

 Es ist ENTZÜNDUNGSHEMMEND,  indem es vor  Ablagerungen an den Gefäßinnenwänden schützt, folglich auch vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei Gelenkserkrankungen, z. B. Rheuma.

Das klingt vielleicht alles sehr medizinisch, aber wer es mal ausprobiert, wird sicher überzeugt sein. Und nichts geht über diese Ruhe und würzigen Geruch im Wald momentan.

Rezepte gibt es in Hülle und Fülle. Wie wäre es mit dieser einfachen Variante eines schnellen Dips? Quark mit Joghurt und Lein-oder Olivenöl verrühren, Bärlauch zerkleinern, hinzugeben und mit Salz und Pfeffer würzen.

Hier gibt es noch weitere tolle Rezepte auf den Websiten lecker.de und kostbare Natur

Apropos:

Der Mensch sollte sich sein Ernährungsverhalten  vom Bären abschauen: Er frisst nämlich mit Vorliebe Beeren und Kräuter. Bei den Indianern gilt der Bär als Apotheker unter den Tieren, er hat die große Fähigkeit Heilpflanzen und Wurzeln aufzuspüren. Deshalb gilt er als Krafttier.

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Bild: Shutterstock