Arbeiten als Erzieherin momentan

| Autor: Celina Sude, Erzieherin in mein weg| Bathildisheim

Celina Sude, Erzieherin und duale Studentin im Internat von mwJ erzählt….

Arbeiten über Weihnachten und Silvester während der Pandemie. Und jetzt beim ungewöhnlichen Schulstart in 2021: immer noch Home-Schooling, kein regulärer Schulbetrieb, Lockdown noch in Kraft.

Was bedeutet das? Für uns und für mich als Erzieherin?

Wir alle durchleben momentan eine ergreifende Zeit. Als Erzieherin in der Dauerwohngruppe zählt es nun auch zu unseren Aufgabenbereichen die schulische Förderung der Kinder und Jugendlichen, da einige von ihnen momentan nicht beschult werden können. Eine neue Aufgabe, aber wir sind immer wieder offen für Neues. Natürlich, denn wir sind da für sie.
Ständig ändern sich die Umstände. Und eine der wichtigsten Aufgaben ist, die Kinder und Jugendlichen immer mitzunehmen.

Uns als Kolleginnen und Kollegen hat es vor allem gezeigt, dass wir mit Zusammenhalt auch den schwierigsten Situationen mit einer positiven Einstellung begegnen können. Gerade das ist wichtig, die Freude an den kleinen Dingen im Gruppenalltag nicht zu verlieren. Vor allem diese immer wieder den Kindern und Jugendlichen mit auf den Weg zu geben. Und über die schwierigen Dinge zu sprechen. Neue Ausdrucksformen zu finden, in denen wir alle Emotionen ausdrücken können. Der nächste Plan ist ein kleines Musikstück zu inszenieren, bei dem jeder mitwirken kann. Gemeinschaftlich.

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