Arbeit an Nordwaldecker Barriereführer wird fortgesetzt

| Autor: K.K.

Auszubildende des Berufsbildungswerks sammeln und aktualisieren Daten für Internetportal.

BAD AROLSEN. Auszubildende des Berufsbildungswerks (BBW) Nordhessen haben ihre Arbeit an Nordwaldecks virtuellem Barriereführer aufgenommen. Sie erheben und aktualisieren Daten über die Zugänglichkeit von Geschäften, Arztpraxen, Freizeitstätten, Restaurants und öffentlichen Gebäuden, die im Internet unter www.barrierefreies-nordwaldeck.de zu finden sind. Das Projekt ist in die Ausbildung im Bereich Wirtschaft und Verwaltung eingebunden. Bis Ende August 2014 betreuten zwei Bürgerarbeiter den Barriereführer. Ihre Tätigkeit wurde von der Bundesagentur für Arbeit gefördert.
„Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und wir können mit der eigentlichen Arbeit beginnen“, sagt BBW-Abteilungsleiter Heiko Figge-Böttger. Rund 300 Datensätze sind derzeit im Bestand. „Unsere erste Aufgabe ist, deren Aktualität in den Kommunen Bad Arolsen, Diemelstadt, Twistetal und Volkmarsen zu prüfen“, so der Abteilungsleiter. Begonnen werde in Volkmarsen.
Um die Besichtigungen vor Ort kümmern sich Oberst a.D. Jürgen Damm und Horst Behle von der Aktion für behinderte Menschen (AfbM) Waldeck-Frankenberg e.V. Dabei überprüfen sie anhand von Checklisten und Fragebögen die Gebäude auf ihre Barrierefreiheit. „Uns liegt daran, dass das Projekt weitergeführt wird. Schließlich geht es darum, allen Menschen die Nutzung von öffentlichen Einrichtungen, Geschäften und Betrieben zu ermöglichen, Senioren und Menschen mit Behinderung eingeschlossen“, sagt Damm, der gleichzeitig Sprecher der Steuergruppe Barrierefreies Nordwaldeck ist.
Das Projekt besteht seit 2008. Es wird von der Initiative Barrierfreies Leben in Bad Arolsen (BliBA), der Initiative Pro Bad Arolsen, der AfbM Waldeck-Frankenberg e.V. und dem Bathildisheim e.V. getragen.

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