Wenn die Nacht zum Tag wird...

| Autor: Heike Kosel, Gesundheitsmanagerin Bathildisheim| Bathildisheim

5 Tipps für Essen im Schichtdienst

Soziale Arbeit bedeutet oft eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung. Schichtarbeit. Alle Dienste müssen abgedeckt werden. Klient*innen jederzeit versorgt. Das ist unsere Aufgabe.

Gaaaanz wichtig, dass man als Mitarbeiter*in nicht nur alles zum Wohle des Klient*in macht, sondern auch auf sich selbst achtet. Was bedeutet also arbeiten gegen die „innere Uhr“ für die Ernährung?

Gerade das Verdauungssystem reagiert besonders empfindlich auf Unregelmäßigkeiten. Für einen ungestörten Schlaf wird nachts nämlich normalerweise ein Sättigungshormon ausgeschüttet. So kann man gut durchschlafen.

Wenn man jedoch gerade nachts arbeitet, isst man oft nebenbei: vor allem Süßes und Fast Food; der Körper giert kurzfristig nach Energie, um sich wach zu halten.

Aber keine gute Idee!

In der Nachtschicht ist es sinnvoll gegen Mitternacht was Leichtes zu essen, um sich die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit zu erhalten. Außerdem ist ein kleines Frühstück gegen 4.00 Uhr morgens zu empfehlen, so dass man direkt im Anschluss an die Nacht gut schlafen kann, ohne die Verdauung zu belasten.

Grundsätzlich ist es hilfreich zu wissen, dass feste Essenszeiten (auch an freien Tagen) sinnvoll sind, der Körper aber auch  mit Abweichungen bis zu 2 Stunden bei Schichtdienstlern zurechtkommt.

Tipps für den Alltag im Schichtdienst:

  1. möglichst den Essens-Rhythmus beibehalten (+/- 2 Stunden), auch wenn die Schichten wechseln
  2. für die Woche vorplanen und gezielt einkaufen
  3. in Ruhe essen und gut kauen – bringt Entspannung und erfreut den Darm.
  4. am besten WARM essen und trinken – beugt dem Frieren vor
  5. Zucker und Koffein vermeiden

Immer ganz bewusst wahrnehmen: ICH ESSE JETZT.

Weitere Artikel
Wecker_Schichtarbeit_Blog.jpeg