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Kinder- und Jugendwohnen

Wohnen für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche finden in unserem Internat verschiedene Wohnmöglichkeiten. Ein überwiegender Teil von ihnen besucht die Karl-Preising-Schule auf gleichem Gelände.

Der zentrale Lebensort im Internat ist die Wohngruppe. Die Kinder und Jugendlichen wohnen bei uns in behindertengerechten Häusern und individuell eingerichteten Zimmern. Die Wohngruppen sind mit ca. zehn jungen Menschen gemischt belegt nach Geschlecht, Alter und Art der Behinderung. So können die Schülerinnen und Schüler schnell altersentsprechende Kontakte aufbauen und Freunde finden. Sie lernen von und miteinander, sowohl im häuslichen Umgang als auch in der Freizeit, besonders aber in einem familienähnlichen Sozialverbund. 

Vielfältige und attraktive Freizeitangebote werden gern genutzt

Für alle unsere Internatsschülerinnen und -schüler bieten wir ein umfangreiches Freizeitangebot: Band, Jugendtreff, Fußballgruppe, Mädchengruppe, Kinderstunde, Bogenschießen, Ausflüge und vieles mehr.
Bei Interesse und nach individuellen Voraussetzungen unserer Kinder und Jugendlichen knüpfen wir Kontakte zu ortsansässigen Jugendgruppen und Vereinen. Unser Ziel ist es,  ihnen Freizeitangebote auch außerhalb zu ermöglichen. Die Wochenenden und Ferienzeiten werden in der Regel im Elternhaus verbracht. 

Unser Konzept dazu finden Sie hier: 
Konzept des Heilpädagogischen Schülerinternats

Unsere Trainingswohnung ist ein spezielles Wohnangebot für Jugendliche, die als Erwachsene voraussichtlich weitgehend selbstständig leben. Zum intensiven Training wohnen sie bei uns am Ende der Schulzeit in einem barrierefreien Gebäude auf dem Internatsgelände. 

Selbstverständlich können auch die Kinder in der Trainingswohnung an unserem Freizeitangebot teilnehmen.

Unser Konzept dazu finden Sie hier:
Konzept der Trainingswohnungen

Kinder und Jugendliche, die infolge ihrer Behinderungen auch an Wochenenden und in den Schulferien überwiegend bei uns bleiben, leben in unserem Haus Estamo. Hier finden neun junge Menschen einen Lebensmittelpunkt und ein stabiles Umfeld für ihre Entwicklung. 

Wir legen bei unserer Arbeit großen Wert auf die Pflege und den Erhalt der Kontakte zur Familie. Mit unserem Angebot bieten wir den Eltern bzw. der Herkunftsfamilie größtmögliche Entlastung.

Die Kinder und Jugendlichen aus unserer heilpädagogischen Dauerwohngruppe besuchen die Karl-Preising-Schule. Sie ist ein Unternehmensbereich des Bathildisheims und befindet sich auf gleichem Gelände wie das Internat. Dies gewährleistet einen guten Sozialkontakt aller Schülerinnen und Schüler untereinander. 

Selbstverständlich können auch die Bewohnerinnen und Bewohner von Haus Estamo an dem Freizeitangebot des Heilpädagogischen Internates teilnehmen. In den Schulferien bieten wir ihnen vielfältige Ferienaktivitäten.

Steven aus Haus Estamo

In unserer Intensivgruppe betreuen wir in einem vollstationären Intensivsetting. Das bedeutet für neun Kinder und Jugendliche ein Lebensraum für 365 Tage im Jahr. Sie sind überwiegend aufgrund ihrer seelischen Behinderungen bei uns.

Wir legen bei unserer Arbeit großen Wert auf die Pflege und den Erhalt der Kontakte zur Familie. Durch unsere intensive Rund-um-die-Uhr-Betreuung bieten wir den Eltern bzw. der Herkunftsfamilie größtmögliche Entlastung.

Die Kinder und Jugendlichen aus unserer heilpädagogischen Intensivgruppe besuchen die Karl-Preising-Schule. Sie ist ein Unternehmensbereich des Bathildisheims und befindet sich auf dem gleichen Gelände wie das Internat. Dies gewährleistet einen guten Sozialkontakt aller Kinder untereinander. 

Selbstverständlich können auch die Bewohnerinnen und Bewohner von Haus Efelia an dem Freizeitangebot des Heilpädagogischen Internates teilnehmen. In den Schulferien bieten wir ihnen die Teilnahme an einer gemeinsamen Ferienfreizeit an.

Unser Konzept dazu finden Sie hier:
Konzept der Intensivgruppe

Im Bereich Kinder- und Jugendwohnen leben minderjährige unbegleitete Flüchtlinge

Seit Anfang Juli 2015 gibt es bei uns eine Wohngemeinschaft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Zurzeit leben dort neun Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren. Sie kommen aus unterschiedlichen Herkunftsländern, z. B. aus  Pakistan, Äthiopien, Syrien, Afghanistan und Albanien.
In dieser Wohngemeinschaft stehen den Jugendlichen zwei Doppelzimmer und fünf Einzelzimmer, ein Gemeinschaftsraum und eine Küche zur Verfügung. Ausgebildete und speziell geschulte Mitarbeiter begleiten die teilweise traumatisierten jungen Menschen im Alltag.
Zum Leistungsangebot zählen darüber hinaus die Begleitung des Überganges und die Nachbetreuung in einer eigenen Wohnung oder Einzelappartement in einem individuell mit dem Jugendamt zu vereinbarenden Umfang.

Die hoch motivierten Jugendlichen besuchen unmittelbar nach ihrem Einzug in der Wohngruppe einen Sprachunterricht, denn vorrangiges Ziel ist es, sie intensiv mit der deutschen Sprache vertraut zu machen. Gleichzeitig fördert dies die Gelegenheit zu Kontakten und möglicher Freizeitgestaltung mit anderen minderjährigen Flüchtlingen.
Nach bestandenem Test im Anschluss an die jeweiligen Ausbildungsabschnitte des Sprachunterrichtes erfolgt die Eingliederung in die Regelklassen entsprechend der passenden Schulform.
Besonders den Flüchtlingen mit langfristiger Aufenthaltsperspektive eröffnet eine gute Sprachkompetenz die Möglichkeit des Zuganges zu attraktiven, auch im Herkunftsland gefragten Ausbildungsgängen.
Um über soziale Netzwerke mit Freunden und Angehörigen Kontakt zu halten, steht der Zugang zum Internet bei den Jugendlichen ganz hoch im Kurs.