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Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Ein Plädoyer für Wolken

Es gibt Tage, an denen wünscht man sich einen strahlend blauen Himmel. Für die Hochzeit/Gartenparty/Festtagsumzug. Sommer, Sonne, ein Tag für die Erinnerung. Doch dann stellt man fest: Irgendwann kann es in der prallen Sonne ziemlich heiß werden, das Eis schmilzt zu schnell und Fotos lassen sich schlecht im direkten Sonnenschein aufnehmen. Und die Pflanzen lieben etwas Regen, so dann und wann.

Sie haben auch ihr Gutes, die Wolken. Zumindest ab und zu. Ob als Schatten- oder Wasserspender: Es gibt sie in den unterschiedlichsten Formen: Cirrus, Stratus, Nimbostratus, Cumulonimbus und so weiter. Die Cumulus-Wolken oder auch Schäfchen-Wolken, mögen vielen am liebsten sein. Eigentlich bestehen sie nur aus H2O oder genauer gesagt aus Aerosol, eine Ansammlung von Teilchen an denen der Wasserdampf kondensiert ist. Profan gesprochen. 

Metaphorisch gesehen sind Wolken umso mehr. Wolken als Symbol des Himmelsreiches, des mächtigen Gottes, der seine Gegenwart durch die Wolken verschleiert offenbart, der Sohn Gottes, der in einer Wolke gen Himmel fährt. Bilder, die viele Menschen des Christentums im Kopf haben. Und schließlich sind auch wir ein Spiegel der Cumulus-Wolken: die Menschen als Gottes Schäfchen.

Wolken sind momentan auch unser Thema. Aus aktuellem Anlass sind wir in Wolken-Produktion gegangen. So wie sich die Wolken ständig im Fluss sind, sich zu neuen Mustern formieren, möchten auch wir einladen: zur Veränderung, zum Träumen, zum Zusammensein.

Noch sind die Details geheim, aber so viel sei verraten: Wir werden die Wolken für einen Tag auf die Erde holen. Wer dabei sein möchte, kommt am 3. August nach Bad Arolsen. Ab 17 Uhr werden sich bei uns Himmel und Erde berühren.